Künstler*innen

Als Künstler*innen werden heute meist die in der Bildenden Kunst, der Angewandten Kunst, der Darstellenden Kunst sowie der Literatur und der Musik kreativ tätigen Menschen bezeichnet, die Kunstwerke schaffen.

Im Kontext der deutschen Geistesgeschichte ist dagegen das Künstlertum nicht nur lapidar ein Beruf, sondern eine menschliche Daseinsform. Für Goethe und Schiller war der Künstler der Inbegriff eines gebildeten Menschen. Diese philosophische Auffassung zieht sich als roter Faden von der Klassik über Wilhelm von Humboldt, zu Thomas Mann und vielen weiteren. Die allgemein–gesellschaftliche Reduzierung des umfassenden Begriffs des Künstlers / der Künstlerin als kreatives, gebildetes Individuum der Lebenskunst zur alleinigen Berufsbezeichnung fand erst im letzten Jahrhundert statt.

John Heartfield

No. 01/2020 John Heartfield gestaltete seine berühmte erste politische Fotomon­tage Nach 10 Jahren: Väter und Söhne 1924 zum zehnten Jahrestag » Weiterlesen

Schau-Bilder

No. 01/2020 In Museen wird immer häufiger darauf verzichtet, Werke zu benennen oder den Betrachter mit Informationen zu überschütten. Die » Weiterlesen

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No. 01/2020 Die Tate London hat zu einer Zeit, in der teure Leihgaben immer seltener werden, weil die Versicherungssummen sämtliche Budgets » Weiterlesen
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