Vorgeknöpft

Die Kunst am Ende des Ärmels

No. 01/2016

Manschettenknöpfe, um 1912 Fotos: Daniel Schvarz, Anna-Maria Decker

Manschettenknöpfe mit „W“ und Kaiserkrone (Wilhelm II. von Preußen), um 1912. Fotos: Daniel Schvarz, Anna-Maria Decker

War für den eleganten Herrn Ende des 19. Jahrhunderts das Tennisspiel ohne Manschettenknöpfe nicht denkbar, werden sie heute eher zu exklusiven Anlässen getragen – ein glanzvoller Auftritt in der Modewelt ist ihnen jedoch seit dem 17. Jahrhundert sicher. Der prachtvolle Band Kostbare Manschettenknöpfe nimmt sich dieser kleinen Kunstwerke an. 

Manschettenknöpfe mit ägyptischen Motiven, um 1920 Fotos: Daniel Schvarz, Anna-Maria Decker

Manschettenknöpfe mit ägyptischen Motiven, um 1920 Fotos: Daniel Schvarz, Anna-Maria Decker

Von August dem Starken bis zu James Bond bauten Generationen von Männern auf den Charme und die Signalwirkung des Manschettenknopfs. Genügte früher ein Blick auf das Ende des Hemdärmels, um zu erkennen, welchem Stand das Gegenüber angehörte, bietet dieses Accessoire heute eine diskrete wie stilvolle

Sogenannte Chirurgenknöpfe, um 1960 Fotos: Daniel Schvarz, Anna-Maria Decker

Sogenannte Chirurgenknöpfe, um 1960 Fotos: Daniel Schvarz, Anna-Maria Decker

Möglichkeit, als Mann Schmuck zu tragen. Dass Manschettenknöpfe seit geraumer Zeit ebenso die weibliche Modewelt erobert haben, versteht sich von selbst.

Mit verführerischen Abbildungen präsentiert dieser Band über 200 kostbare Manschettenknopf-Paare vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Neben den unterschiedlichsten Spielarten von Material, Form, Motiv und Farbe schenken die Essays interessante Einblicke in ein Kapitel de luxe der Modegeschichte. umManschettenknöpfe

Manschettenknöpfe Fotos: Daniel Schvarz, Anna-Maria Decker

Kostbare Manschettenknöpfe
Kostbare Manschettenknöpfe

Hrsg. von W. Grasser, F. Hemmerle, A. v. Württemberg
Deutsch/Englisch
Hirmer Verlag € 39,90