Künstler*innen

Als Künstler*innen werden heute meist die in der Bildenden Kunst, der Angewandten Kunst, der Darstellenden Kunst sowie der Literatur und der Musik kreativ tätigen Menschen bezeichnet, die Kunstwerke schaffen.

Im Kontext der deutschen Geistesgeschichte ist dagegen das Künstlertum nicht nur lapidar ein Beruf, sondern eine menschliche Daseinsform. Für Goethe und Schiller war der Künstler der Inbegriff eines gebildeten Menschen. Diese philosophische Auffassung zieht sich als roter Faden von der Klassik über Wilhelm von Humboldt, zu Thomas Mann und vielen weiteren. Die allgemein–gesellschaftliche Reduzierung des umfassenden Begriffs des Künstlers / der Künstlerin als kreatives, gebildetes Individuum der Lebenskunst zur alleinigen Berufsbezeichnung fand erst im letzten Jahrhundert statt.

Francisco Sierra

No. 01/2026 Delfine im glitzernden Meer, ein Baguette als Luftschiff, ein Brocken rohes Fleisch, ein Stück Teppich, eine sechs Meter hohe » Weiterlesen

Michael Triegel

No. 01/2026 Seine Bilder scheinen auf den ersten Blick vertraut, als wären sie von einem Alten Meister geschaffen. Betrachtet man sie genauer, » Weiterlesen

Félicien Rops

No. 01/2026 Der gefeierte belgische Buchillustrator Félicien Rops (1833–1898), der mit Charles Baudelaire und  Stéphane Mallarmé » Weiterlesen

Chronist seiner Zeit

No. 01/2026 Nicht „entweder oder“, sondern „sowohl als auch“ ist das Prinzip von Joachim Giesel, der seine Umwelt analog und digital, » Weiterlesen
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