Künstler*innen

Als Künstler*innen werden heute meist die in der Bildenden Kunst, der Angewandten Kunst, der Darstellenden Kunst sowie der Literatur und der Musik kreativ tätigen Menschen bezeichnet, die Kunstwerke schaffen.

Im Kontext der deutschen Geistesgeschichte ist dagegen das Künstlertum nicht nur lapidar ein Beruf, sondern eine menschliche Daseinsform. Für Goethe und Schiller war der Künstler der Inbegriff eines gebildeten Menschen. Diese philosophische Auffassung zieht sich als roter Faden von der Klassik über Wilhelm von Humboldt, zu Thomas Mann und vielen weiteren. Die allgemein–gesellschaftliche Reduzierung des umfassenden Begriffs des Künstlers / der Künstlerin als kreatives, gebildetes Individuum der Lebenskunst zur alleinigen Berufsbezeichnung fand erst im letzten Jahrhundert statt.

Der Spirit der Form

No. 04/2016 Die Holz- und Bronzeskulpturen des Bildhauers Mario Dilitz (geb. 1973) sind lebensgroße Figuren, die eine große Ruhe ausstrahlen. Die » Weiterlesen

Der Himmelsstürmer

No. 03/2016 Er war ein Multitalent des ausgehenden 16. Jahrhunderts, der seine Vielfachbegabung mit hoher Professionalität umsetzte: Nicht nur als » Weiterlesen

William Kentridge

No. 03/2016 William Kentridge, Lulu 2016©Courtesy William Kentridge, Marian Goodman Gallery (New York, Paris, London), Goodman Gallery » Weiterlesen

Pointillismus

No. 03/2016 In gewohnter Weise bietet die Albertina in Wien auch im Kunstherbst 2016 wieder ein Ausstellungs-Highlight, das opulenten Augenschmaus » Weiterlesen

Der Vorreiter

No. 03/2016 Max Liebermann war der erste deutsche Künstler, der sich intensiv mit dem Thema „Sport“ als eine Facette des modernen Lebens » Weiterlesen

Emil Nolde

No. 03/2016 Es sind die mythischen Landschaften, die farbenprächtigen Blumenbilder und die grotesken Figurenszenen in extremer Nahsicht, die Emil » Weiterlesen

Benjamin Katz

No. 03/2016 Von Freddy Langer Benjamin Katz’ Werke gehören zum Schönsten, was die Gattung der Künstlerfotografie zu bieten hat. Ob A.R. Penck, » Weiterlesen

SUMO-Hockney

No. 03/2016 Den Trend zum handlichen Kunstbuch, das nicht nur repräsentieren soll, sondern auch gelesen wird, macht Taschen nicht mit: Sein » Weiterlesen
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