Künstler*innen

Als Künstler*innen werden heute meist die in der Bildenden Kunst, der Angewandten Kunst, der Darstellenden Kunst sowie der Literatur und der Musik kreativ tätigen Menschen bezeichnet, die Kunstwerke schaffen.

Im Kontext der deutschen Geistesgeschichte ist dagegen das Künstlertum nicht nur lapidar ein Beruf, sondern eine menschliche Daseinsform. Für Goethe und Schiller war der Künstler der Inbegriff eines gebildeten Menschen. Diese philosophische Auffassung zieht sich als roter Faden von der Klassik über Wilhelm von Humboldt, zu Thomas Mann und vielen weiteren. Die allgemein–gesellschaftliche Reduzierung des umfassenden Begriffs des Künstlers / der Künstlerin als kreatives, gebildetes Individuum der Lebenskunst zur alleinigen Berufsbezeichnung fand erst im letzten Jahrhundert statt.

Schwimmendes Licht

No. 03/2015 Doppelseite aus der Publikation Bernd Zimmer. Alles fließt „Man ist Schöpfer einer neuen Realität“, sagt Bernd Zimmer über den » Weiterlesen

Kühe, Kinder, Kutter

No. 03/2015 Thomas Herbst, Schafherde im Sonnenlicht, um 1900, Seibt CollectionThomas Herbst, Foto: Eike Knopf Als Freilichtmaler fühlte sich Thomas » Weiterlesen

Sammlerleidenschaft

No. 03/2015 „Eine Sammlung ohne Konzept ist eine Ansammlung.“ Den Anspruch, den der Fotograf und Kunstsammler F.C. Gundlach für seine » Weiterlesen

Es zeichnet aus ihm

No. 03/2015 Was passiert, wenn ein vielfach ausgezeichneter Buchillustrator, Grafiker, Bühnenbildner, Sammler, Pädagoge, Schriftsteller sein » Weiterlesen

Wie Anker in der Zeit

No. 03/2015 Arno Rink überlässt seine Werke nur zögerlich Ausstellungen, denn der Künstler reist nicht gern. Nun ist der Maler – voller Freude, » Weiterlesen
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