Als Künstler*innen werden heute meist die in der Bildenden Kunst, der Angewandten Kunst, der Darstellenden Kunst sowie der Literatur und der Musik kreativ tätigen Menschen bezeichnet, die Kunstwerke schaffen.
Im Kontext der deutschen Geistesgeschichte ist dagegen das Künstlertum nicht nur lapidar ein Beruf, sondern eine menschliche Daseinsform. Für Goethe und Schiller war der Künstler der Inbegriff eines gebildeten Menschen. Diese philosophische Auffassung zieht sich als roter Faden von der Klassik über Wilhelm von Humboldt, zu Thomas Mann und vielen weiteren. Die allgemein–gesellschaftliche Reduzierung des umfassenden Begriffs des Künstlers / der Künstlerin als kreatives, gebildetes Individuum der Lebenskunst zur alleinigen Berufsbezeichnung fand erst im letzten Jahrhundert statt.
Die Albertina in Wien präsentiert Meisterzeichnungen zweier der bedeutendsten Renaissancekünstler: Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer. Zahlreiche wichtige » Weiterlesen
Der sogenannte Lichtbildner Max Halberstadt betrieb seit 1907 ein erfolgreiches Fotostudio in Bestlage Hamburgs, als er 1936 vom NS-Regime » Weiterlesen
„Architektur ist Kunst“, lautet der Leitspruch von Santiago Calatrava. Und die Kunst wiederum ist die Berufung des in Valencia geborenen Stararchitekten, der » Weiterlesen
Die Albertina in Wien trumpft in diesem Kunstherbst mit der groß angelegten Retrospektive "Robert Longo" auf. Es gibt wohl kein Museum in Europa, das » Weiterlesen
Die Kunst der Malerin Paula Rego (1935–2022) wirkt kraftvoll, kämpferisch, rebellisch und voll abgründigem Humor. Ihr stilistisch wie thematisch komplexes Werk ist » Weiterlesen